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Hass hilft


Die Kampagne “Hass hilft” will aus fremdenfeindlichen und rassistischen Kommentaren auf Facebook Kapital schlagen. Jeder, der hate speech auf Facebook entdeckt, kann einen Kommentar abschicken mit einem Banner, auf dem “Hass hilft” steht. Für jeden hate-speech-Post wird dann ein Euro an Organisationen gespendet, die sich um Flüchtlinge kümmern oder Nazi-Aussteiger unterstützen. Über 10.000 Euro sind bereits zusammengekommen.

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Save Sunderbans


Der Sunderbans ist der größte Mangrovenwald der Welt. Er umfasst östliche Teile Indiens und große Teile Bangladeschs. Letzteres Land plant derzeit die Errichtung von zwei Kohlekraftwerken am Rande des Waldes. Die Umweltaktivisten von “Save Sunderbans” befürchten die nachhaltige Zerstörung des Biotops durch Luft- und Wasserverschmutzung und durch eine Zunahme des Schiffsverkehrs.

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ABLOGUI


ABLOGUI ist die Abkürzung für den Verein der guineischen Blogger. Überregional bekannt wurden sie mit ihrer Aktion “Guinea wählt” (www.guineevote.com) Ende 2015. Ablogui berichtete aus allen Landesteilen mit eigenen “Korrespondenten” über den Präsidentschaftswahlkampf in Guinea. Der 2011 gegründete Verein engagiert sich mit Workshops und Kampagnen für eine starke Präsenz der guineischen Zivilgesellschaft im Netz und für eine Stärkung der Demokratie im Land.

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Erktolia


Die Webseite Erktolia entlarvt und dokumentiert Sexismus in der Türkei. Das ehrenamtlich arbeitende Team nimmt dabei alle Formen von Sexismus in der Gesellschaft auf’s Korn, ob durch Handlungen, in Werbeanzeigen oder öffentlichen Äußerungen.

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Rumah Pemilu


“Rumah Pemilu” ist die zentrale Anlaufstelle zum Thema Wahlen in Indonesien. In dem riesigen Land finden seit 2015 die Wahlen gleichzeitig in allen 514 Regionen und 34 Provinzen statt. Das Portal bietet Informationen und Statistiken, erfüllt aber auch eine große Rolle als wichtige Aufklärungsfunktion für die weitere Stärkung demokratischer Institutionen im Land.

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Stop Acid Attacks


Stop Acid Attacks (SAA) ist eine Kampagne gegen die in Indien weitverbreiteten Säureangriffe auf Frauen. Die Kampagne ist zusätzlich auch eine Brücke zwischen der Gesellschaft und den Opfern, die sich nach einem Säureangriff zumeist vollständig isolieren und in Einsamkeit leben. In Agra eröffnete SAA ein Café namens “Sheroes’ Hangout”. Es wird von den Opfern dieser unmenschlichen Attacken betrieben und sichert ihnen finanzielle und soziale Unabhängigkeit.

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Bez Broni


Das Projekt “Без броні” (“Ohne Panzerung”) widmet sich der Integration der ehemaligen ukrainischen Soldaten ins Zivilleben. Die Aktivisten führen eine Datenbank mit Informationen über Initiativen, die verschiedene Hilfeleistungen für ehemalige Soldaten anbieten, darunter juristische, psychologische und medizinische Angebote. Über eine interaktive Landkarte können Interessierte passende Hilfeleistungen in ihrem Umfeld finden.

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Mamanpaz


Mamanpaz ist ein Lieferservice in Teheran. Hier bekommt man jedoch nicht die üblichen Pizzen im Pappkarton, sondern hausgemachte Kost wie von Muttern. In diesem Fall sind es wirklich iranische Mütter, die das Essen kochen. Die Gründerin von Mamanpaz betont, dass ihr Service den Frauen die Chance bietet eine aktivere und selbständigere Rolle in der iranischen Gesellschaft einzunehmen. Mamanpaz ist zugleich ein Beispiel für den wachsenden Erfolg iranischer Startups.

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Komanda 29


Das Team 29 ist eine Gruppe von Anwälten und Rechtsexperten, die das in der russischen Verfassung garantierte Recht auf Informationsfreiheit verteidigen wollen. Team 29 leistete juristischen Beistand bei einigen aufsehenerregenden Fällen wie zum Beispiel der des Landesverrats angeklagten Svetlana Davidova und im Falle von Ludmilla Sawtschuk, der Aussteigerin aus der sogenannten Sankt Petersburger “Troll-Fabrik”.

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Ana Aqra


Die Kampagne “Ana Aqra” (Ich bin Iraker, ich lese) ist die Geschichte eines herzerwärmenden Erfolgs. Die Webseite wurde gestartet, um öffentliche Gruppen-Lesungen in Parks, auf Plätzen oder Hauptstraßen in Bagdad zu organisieren. Andere irakische Städte folgten diesem Beispiel. Der kulturelle Trend auf öffentlichen Plätzen zum Lesen zusammenzukommen etablierte sich daraufhin im ganzen Land. Einige Verleger haben tausende von Büchern gespendet, um die Aktion zu unterstützen.

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Blank Noise


Blank Noise startete 2003 als Kunstprojekt und Kampagne im indischen Bangalore, um auf Gewalt und sexuelle Belästigung gegenüber Frauen in der indischen Gesellschaft aufmerksam zu machen. Gegründet von Jasmeen Patheja, sammelt diese Gruppe Daten und Berichte über Vorfälle im ganzen Land und organisiert kreative Aktionen – sowohl online als auch offline. Über 20% Prozent der Helfer und Mitarbeiter bei Blank Noise sind männlich.

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Agora é que são elas


Mit dieser Kampagne wollen die Initiatoren mehr Frauen Teilhabe in den politischen Debatten Brasiliens verschaffen. Innerhalb einer Woche stellten deshalb viele Kolumnisten ihren Platz in Zeitungen und auf Webseiten für Frauen zur Verfügung. Diese stießen mit ihren Beiträgen eine große Diskussion über Feminismus, häusliche Gewalt und Diskriminierung an. Die Initiative wurde zu einer festen regelmäßigen Kolumne in der zweitgrößten brasilianischen Tageszeitung, Folha de S. Paulo.

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Pu Zhiqiang


Pu Zhiqiang ist ein prominenter chinesischer Anwalt, der auf Themen wie Menschenrechte und Pressefreiheit spezialisiert ist. Er hat vor Gericht Schriftsteller, Journalisten und Blogger in mehreren regimekritischen Fällen verteidigt. Pu Zhiqiang ist ein langjähriger und kreativer Nutzer der chinesischen Sozialen Medien, die er dazu nutzt, rechtstaatliche Reformprozesse anzustoßen. Im Dezember 2015 wurde Pu Zhiqiang unter dem Vorwurf der Unruhestiftung und Anstachelung zum Hass verhaftet und zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe verurteilt.

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14ymedio


14 and a half is an evolution product that started as a personal adventure and is now a collective project. Yoani Sanchez’ blog Generation Y provided an impulse to the alternative blogosphere in Cuba, and it is a reference for many themes on the island. Now that blog aims to expand its range with the new 14 and a half project, which deals with the Cuban government’s more than 50-year-old monopoly on information.

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